KlangRaum 2018

Lettnerkonzerte im Dommuseum - Weltkulturerbe als klangRaum: „Geschichten erzählen“

Die gemeinsame Konzertreihe von Dommuseum und Dommusik geht in die dritte Saison und bietet im wunderbaren Ambiente des Lettnerraums ein vielfältiges Programm.

Das Dommuseum wird wieder zum KlangRaum für vier Konzerte, die in andere Welten entführen wollen: Die Künstler erzählen von Kalifen aus Bagdad, den Träumen eines Hirtenmädchens
im hohen Norden Europas, aber auch vom Geltungsdrang eines jungen Mädchens in New York und der berührenden Geschichte der Comedian Harmonists.

Die Konzertreihe ist möglich dank der großzügigen Unterstützung des Hildesheimer Dombauvereins. 

Die Konzerte beginnen jeweils um 19.30 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr, freie Platzwahl

Tickets

Tickets sind zum Preis von 15 Euro (ermäßigt 10 € für Schüler, Studenten, Inhaber von Sozial- oder Behindertenausweis) erhältlich im Online-Ticket-Shop und an der Abendkasse im Foyer ab 18.30 Uhr.

Die Termine

DAS ZAUBERWORT (Bereits ausverkauft!)
Freitag, 6. April, 19.30 Uhr

„Mutabor“ ist das Zauberwort, das den Kalifen von Bagdad wieder in einen Menschen zurückverwandeln kann, doch leider hat er es vergessen, denn eines war während der Verwandlung verboten: Das Lachen! Joseph Gabriel Rheinberger erzählt mit wunderbar romantischen Melodien das Märchen vom Kalif Storch. Die Mädchenkantorei des Domes wird Ihnen dieses Singspiel für die jugendliche Welt (so der Originaltitel) aus dem Jahr 1888 in halbszenischer Darbietung präsentieren.

Joseph Gabriel Rheinberger: Singspiel: „Das Zauberwort“ für Mädchenchor, Solisten und Klavier zu 4 Händen in halbszenischer Darstellung
Mädchenkantorei am Hildesheimer Dom
Klavier: Monika Meynecke, Stefan Mahr
Leitung: Stefan Mahr

 

NORDISCHE TRÄUMEREIEN UND HIRTENMÄRCHEN
Freitag, 13. April, 19.30 Uhr

Bayreuth, die New Yorker Met und andere führende Operhäuser der Welt sind nur eine Seite der musikalischen Vielseitigkeit des schwedischen Tenors Lars Cleveman. Eine andere Seite ist die eletronic underground Band „Dom Dumaste“, in der er als Sänger seit 1979 aktiv ist. Im Lettnerraum nun noch eine Seite: Hier präsentieren Lars Cleveman, die Altistin Michaela Ische und die mehrfach preisgekrönte Pianistin Katarzyna Wieczorek romantische Lieder u.a. von Grieg (u.a. sein einziger Liederzyklus „Haugtussa“), Sibelius, Alfven, Söderman und Sjöberg.

Tenor: Lars Cleveman, Stockholm
Alt: Michaela Ische, Hannover
Klavier: Katarzyna Wieczorek, Frankfurt

Achtung: Beim Konzert am 13. April kommt es kurzfristig zu einer Änderung. Da der Tenor Lars Cleveman erkrankt ist, übernimmt seinen Part die renommierte dänische Sopranistin Majken Bjerno. Sicher wird auch Ihre Interpretation die „Nordischen Träumereien und Hirtenmärchen“ zu einem musikalischen Hochgenuss machen.

 

DIE COMEDIAN HARMONISTS (Bereits ausverkauft!)
Freitag, 20. April, 19.30 Uhr

Die Comedian Harmonists waren im Original nicht nur eine äußerst erfolgreiche Gesangsformation, sondern auch eine tragische Geschichte persönlicher Lebensschicksale im Dritten Reich. Der stellv. GMD am Theater für Niedersachen, Achim Falkenhausen, hat sich dieser Geschichte angenommen und so gibt es seit einigen Jahren das Projekt der Hildesheimer Comedian Harmonists mit Sängern aus dem TfN. Ein musikalisch schwungvoller, aber auch nachdenklich unterhaltsamer Abend. 

Berühmte Lieder der Comedian Harmonists live gesungen von den Hildesheimer Comedian Harmonists des TfN, Hildesheim 
Klavier, Moderation und Leitung: Achim Falkenhausen

 

GRAF VON BOTHMER: DIE AUSTERNPRINZESSIN - STUMMFILMKONZERT
Freitag, 27. April, 19.30 Uhr

Stephan Graf von Bothmer aus Berlin ist zur Zeit einer der führenden Stummfilmbegleiter in Deutschland und präsentiert Musik zum Film „Die Austerprinzessin“ von Ernst Lubitsch. Wenn der Film beginnt, beginnt auch eine Stunde der Improvisation am Klavier – frei aus dem Moment entstehende Musik, ohne auskomponierte Noten. Das ist die große Kunst der Improvisation, die sonst nur noch im Jazz und der Kirchenmusik so intensiv gepflegt wird. 

Stummfilm von Ernst Lubitsch aus dem Jahr 1919 mit Live-Klavierbegleitung (Filmlänge ca. 60min)
Klavier: Stephan Graf von Bothmer, Berlin